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Sportliche Lebensgeschichte

 

 

Mit etwa 5 Jahren habe ich mit dem Fussballsport begonnen und bis als 14 jähriger gespielt.

Danach wechselte ich zum Handballsport und war als aktiver Spieler bis etwa 30 dabei.

Mit 26 Jahren als Handballtrainer die Handballfrauen des TV Wohlen bis 33 jährig betreut. Mit 28 Jahren Minigolfkarriere begonnen und als unter den besten 50 Spieler der Schweiz und 31 jährig, meine Minigolflaufbahn beendet.

Mit 30 Jahren mit dem Tennissport/ Tennislehrer angefangen und ein Jahr später schon als Tennistrainer Unterricht erteilt. In den folgenden Jahren nahm der Plan des

Tennislehrerberufes und die Übernahme einer bestehenden Tennisschule konkrete Formen an.

Im August 1999 bekam ich, nach einer 4 Tage Untersuchungen im Kantonsspital Aarau, die Diagnose meiner Krankheit HSP (einer Befehlsverweigerung der Nerven in die Muskulatur). Eine Krankheit die mich zukünftig in der Bewegung meiner Beine immer stärker beeinträchtigen wird (Rollstuhl) und noch einige andere Probleme mit sich bringt!

Ich habe meine Sportkarriere nach einem halben Jahr vollständig abgebrochen und mich über die IV um eine Umschulung (Handelschule) bemüht und auch machen können.

Mit Überredungskünsten meiner Frau und der Unterstützung einiger Kollegen konnten sie mich im Frühjahr 2002 dazu bewegen, im Sommer nochmals als Tennistrainer sportlich aktiv zu werden. Auch habe ich mich wieder getraut nochmals mit dem eingeschränkten Tennisspiel zu beginnen.

Durch meine Arbeitslosigkeit und dazukommenden Bewegungseinschränkungen 2003 habe ich wieder vermehrt mit dem Tennisunterrichten begonnen.

Leider hat aber die Krankheit immer schlechtere Formen im physischen so wie auch im psychischen Bereich angenommen. Dies führte auch ab dem 1. November 2005 zu einer 50 % Invalidität.  Das alles hat mich dazu bewogen meine Karriere als Tennislehrer am 7. April 2006 endgültig aufzugeben. Als Fussgänger wollte ich jedoch noch

die Saison 2006 beenden. Mit meiner Interclubmannschaft spielte ich dann im Winter noch ein paar Mal Doppel, so gut es ging,  bis ich am 18. Februar 2007 auch diesem endgültig adieu sagen musste.

Am Ende angelangt, wurde ich wieder von meiner Frau und Kollegen darauf angesprochen, es doch einmal mit dem Rollstuhltennis zu versuchen. Die Technik hatte ich ja recht gut im Griff, ich musste nur noch Rollstuhl fahren und beides zu verbinden lernen.

Am Samstag 23. September fuhr ich mit meiner Frau ins Birrhard und schnupperte zum ersten Mal  Rollstuhltennis –Trainingsluft.  Am 4. Oktober konnte ich im Paraplegikerzentrum Nottwil einen Sportrollstuhl ausleihen und auch gleich die ersten Spielversuche machen. Um die Fortschritte zu verstärken, ging ich ab dem 24. Oktober regelmässig zu meinem Tennislehrer Rene Bolliger ins Tenniscenter Wase Birrhard zum Training. Am 29. November konnte ich dann meine eigenen Rollstühle abholen und wurde mir bewusst, jetzt geht’s los.

8. bis 11. März 2007 Erstes Turnier in Biel in der Gruppe C. Nach 3 Siegen wurde ich Turniersieger.